Globale Probleme: Der Hunger in der Welt

Ich habe mich mit meinen SchülerInnen er 12. Klasse im Fach Geografie im letzten Semester mit dem Problem des Hungers in der Welt auseinandergesetzt. Ich habe mich an dem Unterrichtskonzept „Globales Lernen – Hunger durch Wohlstand“ orientiert. (Download hier: http://www.globales-lernen.de/).

Ich möchte hier meine Arbeitsmaterialien zur Verfügung stellen, damit andere damit weiter arbeiten können. Die von mir erstellten Dateien (mit meinem Namen in der Fußzeile) stehen unter der CC Lizenz 3 SA -BY und können damit weiterverwendet und verändert werden. Bei den anderen Dateien muss die Copyright Regelung einzeln geprüft werden.

Ich habe die Ebenen:

  • Was ist Hunger, Definitionen
  • Wie schlimm ist der Hunger, Statistiken und Diagramme, Welthungerindex
  • Ursachen für Hunger, exemplarisch: Biosprit, Fleischkonsum und Klimawandel
  • Was kann man gegen den Hunger tun?
  • eigene Kartografie
  • Film „We feed the world“ von Erwin Wagendörfer (http://www.we-feed-the-world.at/)

bearbeitet. Am Ende haben wir in unserer Fußgängerzone einen Vormittag lang einen Inforstand aufgebaut, in der die SchüerInnen versuchen sollten, mit Passanten ins Gespräch zu kommen.

Ich wünsche viel Erfolg bei eigenen Lernvorhaben.

Wiki: http://www.schulcommsy.de/wikis/276082/4466859/Main/GlobaleProbleme

2015_Brennpunkt_Baumwolle_Textilherstellung_WHH_Schoeninger Brennpunkt_Nr.28__Biokraftstoff Hunger-Factsheet-Welthungerhilfe-2014 Inforstand Hunger in der Welt Neue Strategien gegen Hunger und Unterernährung | Hunger im Überfluss | Aktuell | fluter.de Organisationen gegen den Hunger Thesen zur Bekämpfung des Hungers Ursachen Hunger AGs Welthunger-Index_2014_web Welthungerindex Wirkungsgeflecht Hunger Klausur Hunger 15

Teilst du schon, oder …? Digitales Lernen im Politikunterricht

Am 24. Juni fand in Berlin ein Netzwerktreffen der werkstatt.bpb zum Thema „Kultur des Teilens“ im politischen Lernen statt. Es wurde der Frage nachgegangen, mit welchen Aktionen das digitale Arbeiten unter Lehrern und politischen Bildungsstätten gefördert werden kann und wie es erreicht werden kann, eine Kultur des Teilens zu etablieren. Und was wird gebraucht, damit sich eine Kultur des Teilens entwickeln kann?

Das digitale Arbeiten erleichtert das Austauschen von Bildungsmaterialien, von Arbeitsblättern, Aufgabenformulierungen, Übungen, Überprüfungstests usw. Daraus müsste sich doch ein großer kreativer Mehrwert ergeben, ein Push an vielfältigen Anregungen und Impulsen? Eine Weiterentwicklung des eigenen pädagogischen Handelns durch neue unterschiedliche Sichtweisen könnte möglich werden. Und eine Arbeitserleichterung bietet ein breiteres Angebot an freien Bildungsmaterialien.

Warum kommt es in der Praxis nicht dazu – und was müsste man tun, um es zu erreichen.

Die vielen MINT-Initiativen haben es vorgemacht. Viele gute Websites sind entstanden, vielfältige Unterstützungsangebote für Lehrer, unzählige gute Arbeitsmaterialien, Möglichkeiten des Austausches. Durch einen großen Geldeinsatz von Industrie und Staat wurde der Technikmüdigkeit und dem drohenden Facharbeitermangel der Kampf angesagt.

Brauchen wir in der politischen Bildung nicht eine ähnliche Kraftanstrengung? Droht nicht auch bei jungen Leuten eine Politikmüdigkeit? Ist politisches Engagement und Beteiligung in Zeiten der Selbstoptimierung überhaupt noch angesagt? Sind Wahlbeteiligungsquoten von 23% der 16-18jährigen bei der letzten Hamburger Wahl nicht ein Alarmsignal?

Die werkstatt.bpb.de möchte die Entwicklungsmöglichkeiten ausloten, die sich durch das Teilen von Material und Erfahrung im Internet ergeben. Ich hoffe, dass sie den Prozess zu mehr Kooperation moderieren kann. Welche Hemmnisse im Wege stehen, hat Phillipe Wampfler aus der Schweiz im März auf seinem Blog gut dargestellt (http://schulesocialmedia.com/2015/03/29/warum-teilen-lehrkrafte-ihre-materialien-nicht/).

Man sollte immer bei sich selber anfangen. Und so werde ich die letzten Tage des Schuljahres nutzen, die Materialien und Erfahrungen des letzten Schuljahres hier einstellen. Ich werden sie dann mit Edutags mit Schlagworten versehen, so dass sie dort gefunden werden können (http://www.edutags.de). Und ich werde meine Politik und Gesellschafts-KollegInnen auffordern, das gleiche zu tun. Vielleicht ist das ja ein Anfang.

(Das Bild stammt aus der tollen Installation „Gehorsam“ von Sasia Boddeke und Peter Greenaway im Jüdischen Museum in Berlin, wer die Gelegenheit hat, sollte sie dringend anschauen, http://www.jmberlin.de/gehorsam